Energiespartipps

Guter Rat ist gar nicht teuer

Energiesparen kann ganz einfach sein. Und es zahlt sich doppelt aus, denn man schont so die Umwelt und seinen Geldbeutel. Auch die Stadtwerke Treuchtlingen setzen sich aktiv für Energieeffizienz und erneuerbare Energien ein. Beherzigen Sie die folgenden Tipps und leisten Sie dadurch einen Betrag zum Klimaschutz. Gerne informieren wir Sie kompetent über weitere mögliche Energiesparmaßnahmen in Ihrem Haus.

Achten Sie bei der Neuanschaffung von Hauhaltsgroßgeräten auf die Energieeffizienzklasse. Geräte der Klasse A machen sich langfristig durch die Energieeinsparung bezahlt, selbst wenn andere Energieeffizienzklassen mit vermeintlich günstigeren Kaufpreisen locken. Für Kühl- und Gefriergeräte existieren zusätzlich die Klassen A+ und A++. Diese Geräte verbrauchen 25% bis 45% weniger Energie als vergleichbare Kühl- und Gefriergeräte der Klasse A.

Beim Kochen

  • Kochtöpfe und Pfannen immer mit einem passenden Deckel schließen. Ohne Deckel benötigen Sie ein Vielfaches der Energie.
  • Achten Sie auf ebene Topf- oder Pfannenböden.
  • Töpfe oder Pfannen sollten immer den gleichen Durchmesser wir Herdplatten haben. Ist die Herdplatte zu groß, verschenken Sie bis zu 30 Prozent Energie.
  • Auch Topfgucken kostet Energie: Lassen Sie den Deckel so lange wie möglich auf dem Topf.
  • Heizen Sie den Backofen nur in Ausnahmefällen vor.
  • Eine Kaffeemaschine liefert Ihren heiß geliebten Muntermacher energiesparender und bequemer als das Aufbrühen von Hand. Auch Eierkocher und Toaster gehen besonders sparsam mit Energie um.
  • Auch mit der Mikrowelle kann man sparen. Zum Erwärmen und Garen von Portionen bis zu 500 g benötigt sie weniger Energie als der Herd.

Beim Spülen

  • Nutzen Sie bei der Spülmaschine öfter das Kurz- oder Sparprogramm aus – gerade bei wenig verschmutztem Geschirr und sparen Sie gegenüber dem Normalprogramm bis zu 20 Prozent.
  • Vermeiden Sie Vorspülen von Hand, sondern entfernen Sie lediglich Speisereste.
  • Beladen Sie den Geschirrspüler immer voll.

In der Waschküche

  • Nutzen Sie für kleinere Wäschemengen das "1/2-Programm".
  • Säubern Sie häufig das Flusensieb und vermeiden Sie so längere Trocknungszeiten.
  • Das Vorwäscheprogramm ist nur bei stark verschmutzten Textilien nötig.
  • Runter mit den Temperaturen: Wählen Sie für normal verschmutzte Kochwäsche 60°. Buntwäsche wird oft auch bei 40-50° Celsius sauber.

Kühlen und Gefrieren

  • Damit die Abwärme rasch abgeführt werden kann, sollten die Lüftungsgitter bei Stand- und Unterbaugeräten frei gehalten werden.
  • Legen Sie abgekühlte und zugedeckte Lebensmittel in den Kühlschrank bzw. ins Gefrierfach. So wird Energie raubende Reifbildung vermieden.
  • Wechseln Sie beschädigte Türdichtungen sofort aus.
  • Tauen Sie die Geräte regelmäßig ab – das spart Geld und Energie.

Duschen und Baden

  • Duschen erfrischt und spart: Denn für ein Vollbad wird rund dreimal soviel Energie benötigt wie für eine fünfminütige Dusche.
  • Reparieren Sie tropfende Hähne sofort. Nur zehn Tropfen pro Minute ergeben im Jahr 2000 Liter verschwendetes, sauberes Trinkwasser.

Beleuchtung und Unterhaltung

  • Herkömmliche Glühlampen wandeln nur ca. 5 % der eingesetzten Energie in Licht um, der Rest wird als Wärme abgegeben. Energiesparlampen verbrauchen bei gleicher Lichtleistung etwa 80 % weniger Strom als die herkömmlichen Glühlampen und haben eine acht- bis zehnmal so lange Lebensdauer. Die etwas höheren Anschaffungskosten für die Energiesparlampe im Vergleich zur konventionellen „Glühbirne“ rechnen sich schon nach ca. 1 000 Benutzungsstunden. Und keine Sorge: Die Zeiten greller Energiesparlampen sind vorbei. Mittlerweile gibt es sehr viele Modelle in unterschiedlichen Formen, die auch warmes Licht abgeben.
  • Verzichten Sie möglichst auf Stand-by-Betrieb. Dieser Schaltzustand verbraucht bei älteren Fernsehgeräten bis zu 150 Kilowattstunden Strom pro Jahr. Sollte es keinen Ausschalter geben, verrichtet eine schaltbare Steckdosenleiste gute Dienste.
  • Ruhe muss manchmal sein: Unterhaltungselektronik muss nicht ganzen Tag in Betrieb sein. Dauerberieselung kostet nur Geld und Nerven.
  • Und: Tauschen Sie ganz alte Fernseher aus. Moderne Geräte kommen mit bis zu 80 % weniger Strom aus.

Richtige Raumtemperatur

  • Senken Sie die Raumtemperatur in allen Räumen um ein Grad und sparen Sie so rund sechs Prozent der Heizenergie! Die ideale Raumtemperatur für Wohn- und Arbeitsräume liegt bei etwa 20° C.
  • Während längerer Abwesenheit (z. B. Urlaub) nutzen Sie auch tagsüber die Nachtabsenkung. 15° C oder weniger sind in Ordnung.
  • Stellen Sie die Thermostatventile richtig ein.

Richtiges Lüften

  •  Lüften Sie daher zweimal täglich kurz und gründlich mit weit geöffneten Fenstern für nicht länger als 5 Minuten („Stoßlüftung“)! Ersparnis: ca. 15 %. Nicht empfehlenswert: Ein ständig gekipptes Fenster bringt wenig frische Luft und verursacht hohe Heizkosten.

Fenster und Türen

  • Lassen Sie die Wärme nicht entweichen! Schließen Sie nachts Ihre Rolläden und die Vorhänge, damit die Wärmeverluste durchs Fenster verringert werden.
  • Durch das Abdichten von Fugen an Fenstern und Türen sparen Sie bis zu 5 % Heizenergie.

Heizkörper

  • Verdecken Sie Heizkörper nicht durch Vorhänge oder Möbel – das spart bis zu 20 % Wärme.
  • Entlüften Sie regelmäßig die Heizkörper. Gluckern die Heizkörper, ist das ein deutliches Zeichen dafür, dass die Wärmeabgabe bereits beeinträchtigt ist.

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